Unser Ansatz
Wirtschaftlicher Erfolg im Einklang mit ökologischer und sozialer Verantwortung
Vorausschauend denken und nachhaltig handeln – dieser Anspruch begleitet Finzelberg seit der Gründung durch Hermann Finzelberg im Jahr 1875 und bildet seit 150 Jahren unser Fundament. Mit unserer Expertise und unseren Lösungen wollen wir gesundheitlichen Fortschritt ermöglichen, nachhaltige Entwicklung aktiv voranbringen und die negativen Auswirkungen unseres Handelns auf Mensch, Umwelt und Gesellschaft so gering wie möglich halten.
There is no Planet B
Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickeln wir pflanzliche Extrakte und machen ihre Wirkkraft für Pharma- und Gesundheitsprodukte nutzbar. Doch ohne die Natur gäbe es unsere wertvollen pflanzlichen Produkte nicht. Globale Herausforderungen wie der Klimawandel verlangen von uns entschlossenes und glaubwürdiges Handeln, um Risiken frühzeitig zu begegnen und die Zukunftsfähigkeit unseres Geschäfts zu sichern. Deshalb verfolgen wir eine wissen-schaftsbasierte Klimastrategie mit klaren, messbaren Zielen.

Wir fokussieren unsere Verantwortung auf drei Bereiche:
Beispiele unseres Engagements
Unser Ziel ist es, Nachhaltigkeit in unserem Unternehmen weiter zu stärken und zu verwurzeln.
Rhodiola rosea – Anbau für die Zukunft
Steigende Bedarfsmengen auf der einen Seite stehen einer immer geringer werdenden Verfügbarkeit der Rhodiola rosea aus Sammelgebieten entgegen. Damit unsere Kunden dauerhaft über eine optimale Qualität verfügen können und um den Artenschutz der Pflanze nicht zu gefährden, haben wir ein langfristig angelegtes Anbauprojekt implementiert und können nun die Pflanze in Anbau-Strukturen kultivieren. So erhalten wir nicht nur den Artenschutz der Pflanze, sondern wirken auch den Risiken aus der Lieferkette wie beispielsweise Verfügbarkeitsengpässen entgegen.
Neubau nutzt volles Potenzial
In unserem Extraktionsgebäude, das 2022 in Betrieb ging, werden knapp 40% der gesamten Produktionskapazität verarbeitet. Der Neubau beherbergt 4 Perkolationsstraßen und Verdampfer. Dank der aufeinander abgestimmten Systemkomponenten ist er hochenergieeffizient. Die Kreisläufe von Kälte, Kaltwasser und Dampf sind auf einen minimalen Verbrauch abgestimmt. Auf separates Kühlwasser können wir komplett verzichten. Wir nutzen auch die Vorteile der Wärmerückgewinnung, um Energie zu sparen. Mit der Inbetriebnahme konnten wir den Energiebedarf gegenüber den außer Betrieb genommenen Altanlagen um 14.000 MWh senken.
Vom Reststoff zum Zukunftswertstoff
Für uns gehört die Verwertung pflanzlicher Nebenprodukte wie Trester zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. In einem aktuellen Entwicklungsprojekt entstehen aus pflanzlichen Reststoffen biologisch abbaubare, formstabile Baustoffplatten. Ein innovatives Thermo-Formverfahren verwandelt bspw. Baldriantrester aus unserer Extraktion in Dämmplatten – eine leistungsfähige und ressourcenschonende Alternative zu konventionellen Holzfaser- und Mineralplatten. Projekte wie dieses zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in unseren Reststoffen steckt und bestärken uns darin, Kreislaufwirtschaft aktiv zu gestalten und weiterzudenken.
Dokumenten-Center
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